Wir über uns


Liebe Mitglieder des „Zentrum für altes und neues Wissen und Handeln“ e. V.,
liebe an unserer Arbeit und an unseren Veranstaltungen Interessierte,

bereits seit 30 Jahren gibt es in Hofheim das „Zentrum für altes und neues Wissen und Handeln e. V.“.

Der entscheidende Impuls für die Gründung auf Initiative von Hermann Haindl († 2013) und Dr. Erika Haindl entstand durch ihre Verbindung und den Kontakt zu nordamerikanischen Indianern, die ihnen die Tiefe der indigenen Spiritualität eröffneten und den Wunsch, dieses Wissen mit anderen Menschen zu teilen. Das Ziel der Gründergruppe war die Sensibilisierung unseres kollektiven und individuellen Bewusstseins, um die irritierenden Veränderungen unserer Lebenswelt wahrnehmen und ihnen aktiv begegnen zu können. Erika Haindls spirituelle Mutter, Janet McCloud, eine Nachfahrin von Chief Seattle, hat ihr einen Kernsatz mit auf den Weg gegeben, der bis heute für uns im Zentrum von Bedeutung ist: „Ihr könnt keine Indianer werden, aber ihr könnt eure eigene verloren gegangene spirituelle Kultur wiederfinden. Wenn die Wurzeln tief genug sind, kann der Frost sie nicht erreichen“.

Wir sind davon überzeugt, dass wir unser Verhalten im sozialen, ökonomischen, und ökologischen Miteinander entwickeln sollten und auch für Naturzusammenhänge ein besseres Verständnis brauchen. Wir sind alle Teil eines lebendigen Netzwerkes, zu dem auch das Volk der Pflanzen und das Volk der Tiere, von denen wir unsere Nahrung beziehen, gehören; ebenso wie die Luft, die wir atmen und das Wasser, das wir trinken. In Achtsamkeit und Wertschätzung kann die Gemeinschaft sich stärken und heilen – für ein neues und besseres Miteinander. Es führt kein Weg daran vorbei, dass nur Frauen und Männer gemeinsam in der Lage sein werden, die Probleme zu lösen, mit denen wir weltweit konfrontiert sind.

Unser zentraler Ort für viele unserer Treffen und Veranstaltungen ist und war die Scheune in der Bärengasse in Hofheim. Jedoch sind viele unserer Aktivitäten der vergangen 30 Jahre darüber hinaus gewachsen. Beispielhaft genannt seien:

  • die Besuche der nordamerikanischen Indianer,
  • Ferien-Workshops in der Toskana,
  • eine Reise nach Malta auf den Spuren der Göttin von Malta,
  • Tarot-Kurse,
  • Astrologie-Kurse,
  • unsere Auseinandersetzung mit der He­xenverfolgung, dem Anbringen der Gedenk­tafeln für die in Hofheim als Hexen verfolgten Frauen am Hofheimer Hexenturm, ihrer Rehabilitation durch die Stadtverordnetenversammlung und vor allem der Etablierung eines jährlichen Hexengedenktages,
  • Klangmalerei-Konzerte,
  • Auftritte der Heartbeat-Trommelgruppe,
  • Seminare zum traditionellen Schamanismus,
  • Theateraufführungen: „Hexenwahn in Salem“ und „Das Märchen von Frau Holle“ als Mysterienspiel,
  • Wanderungen zu Kraftorten,
  • Kräuterwanderungen,
  • Meditative Kreistänze,
  • mehrere Ausstellungen im „Haindl-Hof“ in der Hauptstraße und im Stadtmuseum,
  • Zahlreiche Vorträge, Lesungen und Filmvorführungen

und nicht zu vergessen unsere regelmäßigen Treffen zu den Vollmonden und den Sonnenwenden; denn vor allem hier leben wir eine für uns bedeutende Tradition: unsere Rituale.

Wichtiger Bestandteil all unserer Rituale ist ein Teil, den wir „Geben-und-Nehmen-Runde“ nennen. Das besagt: wenn wir nehmen, ist uns bewusst, dass wir auch bereit sind, uns gebend einzubringen und diese beiden Pole als selbstverständlich zu leben. So bekommen wir inneren Halt.

Wenn wir in diesem Jahr weniger „Programm“ anbieten als in den vergangenen Jahren, so hat das damit zu tun, dass wir uns auf unseren Kern besinnen möchten, der nicht mit der „Mainstream-Spiritualität“ oder „Mainstream-Esoterik“ zu verwechseln ist. Die gesamte Arbeit der Organisation und Verwaltung des Zentrums wird von uns ehrenamtlich gemacht und wir haben erkannt, dass das „Geben“ und „Nehmen“ auch für uns im Gleichgewicht sein muss, damit wir weiterhin aus dem Herzen heraus und mit den besten Absichten und Wünschen für unsere Welt handeln können.

In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Mitgliedern und Freunden ein gutes und friedliches 2017.

Zentrum für altes und neues Wissen und Handeln e. V.
Für den Vorstand und den Arbeitskreis

Dr. Erika Haindl, Annette Helmecke, Sandra Lamm, Bärbel Kaus,
Mechtild Kempenich-Märker, Birgit Weber-Haindl


Der Vorstand


1. Vorsitzende
Annette Helmecke
Rossertstraße 3
65779 Kelkheim
Telefon 06198 34603
a.helmecke@zentrumhofheim.de

2. Vorsitzende
Sandra Lamm
Robert-Schuman-Ring 128
65830 Kriftel
Telefon 06192 9222800
Fax 06192 9223729
s.lamm@zentrumhofheim.de

3. Vorsitzende
Barbara Kaus
Weidenstraße 2
65527 Niedernhausen-Oberjosbach
Telefon 06127 999122
b.kaus@zentrumhofheim.de

Kassenwartin
Mechtild Kempenich-Märker
Eckenheimer Landstraße 122
60318 Frankfurt
Telefon 069 5972251
m.kempenich@zentrumhofheim.de

Schriftführerin
Birgit Weber-Haindl
Hauptstraße 21
65719 Hofheim
Telefon 06192 9629614
b.weber-haindl@zentrumhofheim.de




Der Arbeitskreis


Das „Zentrum“, wie unser Name oft vereinfachend in Gebrauch ist, wird getragen von vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Arbeitskreis. Aus dieser Vielfalt hinaus, gelingt immer wieder, Referentinnen und Referenten zu gewinnen, die ihr sehr spezielles und profundes Wissen so weitergeben können, dass viele Menschen es verstehen. Wissen bedeutet, dass jeder Mensch damit in seinem Rahmen in die Lage versetzt wird, frei zu entscheiden und die jeweils persönliche Umgebung dann auch verantwortlich zu gestalten. Dazu gehört auch, dass spirituelle Erfahrungen bei den Mond- und Jahreskreisfesten sowie auch in den Seminaren möglich sind, die auf der Basis großer persönlicher Freiheit stattfinden. Viele Fragen zu stellen, zu beobachten, zu spüren und immer wieder neu auf Entdeckungsreise zu gehen ist für uns dabei wichtiger als schnelle Antworten.