Der rote Faden:
Familienaufstellung aus matrilinearer Sicht

Experimentelle Aufstellungsseminare
mit Ricarda Roswithastochter Scherzer,
Kulturanthropologin, systemische Aufstellerin


In matrilinearen Gesellschaften wird Verwandtschaft ausschließlich über die mütterliche Linie definiert. Nicht Vater, Mutter, Kind bilden die Grundeinheit, sondern Mütter und Kind. Der Plural ist bewusst gewählt. Denn Mutter und Kind stehen nie alleine, sie sind eingebettet in eine Klanstruktur mit Großmutter, Onkel, Schwestern und Brüdern.

Für unsere nach wie vor patriarchal geprägte Gesellschaft geradezu provokant sind diejenigen matriarchalen Gesellschaften, in denen die Bedeutung des „leiblichen Vaters“ gänzlich unwichtig ist. Gesellschaften, wie beispielsweise die der Mosuo in China sind dafür ein Beispiel.

Wir wollen von den matriarchalen Gesellschaften lernen und richten unseren Blick am Aufstellungstag bewusst auf die Herkunftslinie unserer eigenen Mütter. Experimentell „verab­schieden“ wir uns von den Vätern und allen zu dieser Linie gehörenden Verwandten und beobachten, was mit dem Familiensystem geschieht, das sich nun matrilinear neu ausrichtet.
Zur Vorbereitung ist es hilfreich, einige Fakten über die eigene Mutterlinie zusammenzutragen. Das Seminar richtet sich an Frauen UND Männer. Es werden zwei voneinander unabhängige Termine angeboten, um möglichst vielen Teilnehmenden eine matrilineare Aufstellungserfahrung zu ermöglichen.


Weitere Informationen und Anmeldung:

Dr. Gisela Quiring | Am Holderbusch 25 | 65817 Eppstein | Telefon 06198 34154
g.quiring@zentrumhofheim.de


Seminare


Veranstaltungs-Nummer 13
Samstag, 8. Oktober, 10.00 bis 18.00 Uhr


Kellereigebäude
Schönbornsaal im EG
Kellereiplatz, Burgstraße 28
Hofheim am Taunus

Preis: 70,00 Euro pro Termin

Schriftliche Anmeldung bis 20. Februar 2016 bzw. 17. September 2016.
Der Beitrag für jedes Seminar ist im Voraus zu bezahlen.